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König Drosselbart.
Mün­che­ner Bil­der­bo­gen Nr. 220: König Dros­sel­bart Deut­scher Bil­der­bo­gen Nr. 227: König Dros­sel­bart (nach Grimm) Dass die bibli­sche Weis­heit „Hoch­mut kommt vor dem Fall“[1] auch im Mär­chen gilt, erfährt eine jun­ge Prin­zes­sin, als sie hei­ra­ten soll und einen der miss­lie­bi­gen Frei­er als „König Dros­sel­bart“ ver­höhnt. Der König, erzürnt über sei­ne Toch­ter, vermählt
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Blinder Eifer schadet nur.
Ein fami­liä­rer Früh­lings­spa­zier­gang endet in einer Kata­stro­phe, als der klei­ne Fritz einen Luft­bal­lon geschenkt bekommt und die­sen unacht­sam los­lässt. Der rote Bal­lon steigt in die Lüf­te, ver­fängt sich in der Kro­ne eines Bau­mes, und die erwach­se­nen Fami­li­en­mit­glie­der ver­su­chen, ihn mit aller­lei Hilfs­mit­teln, zurück­zu­er­obern. Der Bal­lon wird befreit und schwebt davon.
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Die feindlichen Nachbarn, oder: Die Folgen der Musik.
Wil­helm Buschs Die feind­li­chen Nach­barn, oder: Die Fol­gen der Musik (Mün­che­ner Bil­der­bo­gen Nr. 443) erzählt von einer sub­op­ti­ma­len Wohn­si­tua­ti­on und doku­men­tiert den Streit zwei­er Haus­be­woh­ner in zwölf Bil­dern. Zwei Nach­barn (der Wohn­ort wird nicht näher benannt) woh­nen Wand an Wand, einer arbei­tet als Maler, ein ande­rer als Musi­ker. Wäh­rend der
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Der Japanese und sein Kind. Und: Die Gnomen und das Kartenhaus.
Der Mün­che­ner Bil­der­bo­gen Nr. 923 von Lothar Meg­gen­dor­fer, einem Zeich­ner, der „in sei­nen bes­ten Zei­ten [.] eine Bekannt­heit [besaß], die bei­na­he der eines Wil­helm Busch ent­sprach“,[1] gehört zu einer Rei­he an Bogen, die beson­ders sequen­zi­ell aus­fal­len. Zu ihnen gehö­ren u. a. Die Gno­men und das Kar­ten­haus[2] oder auch Hans und
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Der gestiefelte Kater.
Neben dem bereits unter­such­ten Mün­che­ner Bil­der­bo­gen, der dem Meta­pa­nel­ty­pus 3 ent­spricht, fin­det sich auch eine Ver­si­on des gestie­fel­ten Katers, die voll­stän­dig mit­tels Panel­struk­tur erzählt wird: Der Neu­rup­pi­ner Bil­der­bo­gen Nr. 3027 aus dem Hau­se Oeh­mig­ke & Riem­schnei­der. Auch die­ser Bogen ori­en­tiert sich nicht an Grimm, was sich deut­lich an den Panels 4, sowie
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Rinaldo Rinaldini.
Panel­struk­tur: Neu­rup­pi­ner Bil­der­bo­gen Nr. 2170, Oeh­mig­ke & Riem­schnei­der: Rinal­do Rinal­di­ni. Weis­sen­bur­ger (Elsass) Bil­der­bo­gen Nr. 1584: Rinal­do Rinal­di­ni. Meta­pa­nel: Ber­li­ner Bil­der­bo­gen Nr. 6: Rinal­do Rinal­di­ni. Die Geschich­te vom Räu­ber­haupt­mann Rinal­do Rinal­di­ni bezieht sich, wie auch der Bogen aus Unter­ka­pi­tel a), Meta­pa­nel, erneut auf die Roman­ze von Vul­pi­us – bzw. dem dar­aus resultierenden
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Der Wolf und die sieben jungen Geißlein.
Mut­ter Geiß ver­lässt das Haus, um Fut­ter für ihre Kin­der zu sam­meln. Kaum aus dem Haus gegan­gen, ver­sucht ein Wolf die Abwe­sen­heit des Mut­ter­tiers aus­zu­nut­zen, um die Geiß­lein zu fres­sen, was ihm vor­erst nicht gelin­gen soll. Erst als er sei­ne Pfo­ten mit Teig und Mehl bestrei­chen lässt, fal­len die Jungtiere
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Die drei Spinnerinnen.
Eine fau­le Mül­lers­toch­ter wei­gert sich zu spin­nen und wird von ihrem Vater zur Stra­fe geschla­gen, bis sie weint. Die Köni­gin bemerkt das Unglück der unge­zo­ge­nen Toch­ter und stellt den Vater zur Rede. Die­ser gibt aus Scham an, sei­ne Toch­ter besä­ße die Fähig­keit, Stroh zu Gold zu spin­nen und er könne
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Das Märlein vom kleinen Frieder mit der Geige. Und: Der Jude im Dorn.
Ein krumm­bei­ni­ger Knecht, Frie­der genannt, emp­fängt für sei­ne lang­jäh­ri­ge Arbeit drei Hel­ler Lohn und zieht in die Welt hin­aus. Auf sei­nen Wan­de­run­gen trifft der Jun­ge einen Wald­geist und tauscht sei­nen Lohn gegen ein Vogel­rohr sowie eine Zau­ber­vio­li­ne ein, die jeden Zuhö­rer in Tanz­wut zu ver­setz­ten ver­mag. Als Ersatzt für den
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